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Buchempfehlung:

Christopher M. Bache, PH.D. 

LSD and the Mind of the Universe Diamonds from Heaven

Was für ein Buch!!!
Was für ein Wagnis, was für eine Reise nach innen!!!
Was für ein Mann hinter dem Buch!!!

Christopher Bache wächst im Süden der Vereinigten Staaten (Mississippi) in einer katholischen Familie auf und will seit seiner Jugend Priester werden, da er schon immer einen Ruf zur Spiritualität in sich trägt. Folgerichtig beginnt er ein Theologiestudium, dass er jedoch nach vier Jahren verlässt, um an verschiedenen Universitäten westliche und östliche Religionswissenschaften und Philosophie zu studieren.
Nach Abschluss des Studiums lehrt er für 33 Jahre lehrte als Professor an der Youngstown State University, Ohio.

Eine Begegnung mit Ian Stevenson und seiner Arbeit mit Kindern auf der ganzen Welt, die sich an frühere Leben erinnern können, erschüttert sein bisheriges Weltbild zutiefst. Er geht dem Thema nach, was ihn nicht mehr loslässt. Eigene Recherchen, Analysen von Nahtoderfahrungen und tiefenpsychologische Erfahrungen lassen ihn 1991 «Das Buch der Wiedergeburt: Das Gesetz der ewigen Wiederkehr – alles über Reinkarnation aus der Sicht der modernen Wissenschaft» veröffentlichen.

Drin beschreibt er unser Bewusstsein als «Diamant-Selbst» und benutzt den Diamanten mit all seinen Facetten als ein Sinnbild, in dem jede Facette einer Inkarnation entspricht. Das Ziel der Reinkarnation sei die schrittweise Bewusstwerdung aller Facetten, bis das Individuum als «homo spiritualis» erwacht.

Begegnungen mit Stanislav Grof und seinen Erfahrungen in psychedelischer Therapie ermöglichen es Christopher Bache nicht nur den wissenschaftlichen Weg zu gehen, sondern selbst voll und ganz einzutauchen in die äussersten Erfahrungsräume unseres Universums.
Im Verlauf von 20 Jahren (1979-99) unternahm er 73 hochdosierte LSD-Sitzungen und folgte dabei einem Protokoll von Grof. Begleitet wurde er von seiner damaligen Frau, die einen buddhistischen Meditationsweg beschreitet, jedoch den LSD-Erfahrungen ablehnend gegenübersteht.

Geisteswissenschaftler durch und durch protokolliert er jede Sitzung detailliert. Erst Jahre nach Abschluss seiner Forschungen schreibt er Kommentare zu den einzelnen Sitzungen und fasst sie in verschiedenen Abschnitten zusammen.

Die grosse Intensität der Erfahrungen bringt zunächst viel persönliche Geschichte ins Bewusstsein und fordert Rekapitulation und Integration. Diese innere Arbeit erlebt er als Reinigung und Vorbereitung für sein Energiesystem, um solch grosser Intensität stand zu halten, das heisst bewusst wahrnehmen zu können. Er beschreibt seine Erfahrungen als eine Art Ausbildung, in der es jeweils darum geht, das bisher gewonnene loszulassen und aufzugeben für das, was als nächstes kommen wird.

«Mit jeder Runde des Todes und der Wiedergeburt wurde ich tiefer in den Ofen der Schöpfung gestürzt.»
Dabei durchläuft er Zyklen von kathartischem Erleben, dass es ermöglicht körperliche, emotionale und psychische Spuren von traumatischen Ereignissen aufzulösen. Dieser Vorgang wiederholt sich für ihn auf der Ebene von kollektiven Erfahrungen, kollektiven Traumata.

Nachdem er zunächst dachte, dass diese Erfahrungen ihn darin unterstützen und ausbilden das mit dem Körper identifizierte Bewusstsein zu lockern, erkannte er später darin auch einen kollektiven Heilungsprozess. In diesen hochgradig verstärkten Bewusstseinszuständen erlebt er einen Shift von sich als Person, zu sich, als Teil des gesamten menschlichen Unterbewusstseins.
Er erkennt, dass jede «Zelle» des gemeinsamen grossen Körpers der Menschheitsfamilie einen Teil zur «Entgiftung», zur Traumaheilung, beitragen kann.
Je mehr Konditionierung er in diesem «Schmelz-Ofen» aufzulösen in der Lage ist, desto offener und weitreichender werden seine Erfahrungen.
Im Gewahrwerden von den vielen Facetten der Menschheitsgeschichte, mit dem Blick in die Vergangenheit unserer Spezies, von all dem Ungelösten darin, von der zunehmenden Entfremdung, dem bodenlosen Verloren- und Verirrt-Sein, von der Heimatlosigkeit, dem Schmerz und Leid gelangt er in Zustände ausserordentlicher Klarheit und grundlegender Transzendenz, in denen historische und konditionierte Zustände des Bewusstseins überwunden sind.

Er beschreibt einen Zugang zu archetypischen Räumen und archetypischen Qualitäten, die wiederum dazu führen, dass sich Tore öffnen zu ekstatischen Erfahrungen von kosmischer Einheit.
«Ich trage eine viszerale (eingeweidige) Erkenntnis in mir, dass das, was als fest erscheint, tatsächlich eine Energie ist, die in einer anderen Realität wurzelt.»

Mit verfeinerter Erfahrung im einheitlichen Bewusstsein bemerkt er unterschiedliche Stufen oder Ebenen in dieser «one mind»-Ebene oder kausalen Ebene.

Im Hin- und Herpendeln zwischen archetypischem und einheitlichem Bewusstsein ist es ihm möglich einen Blick in die Zukunft der Menschheitsfamilie zu werfen. Er entwickelt die Vision von unserer Spezies, die, als eine Art riesiger Organismus, ebenfalls eine Schulung und Reifungsphase durchläuft und bei allen Irrwegen letztlich einer kollektiven Entfaltung entgegenstrebt. Er sieht das Verschwinden aller trennenden Wahrnehmungen und das Erwachen für die untrennbare Zugehörigkeit, für das Eingewebt-Sein alles Lebendigen in das Licht unseres Universums.

Er beobachtet die Schwangerschaft unseres Billionen Jahre alten Universum mit uns als Menschheit, deren Geburt und facettenreiche Entwicklung. Unsere Zeit beschreibt er als eine Zeit des schwierigen Übergangs, in der es gilt, das Alte vollkommen loszulassen und in der es Kräfte gibt, die uns zurückhalten und Kräfte, die in eine Zukunft ziehen, in eine intime Verbindung mit der Erde an sich, miteinander und der Intelligenz des Universums.
Er erkennt physische und spirituelle Realitäten als Manifestationen der einen, strahlenden Intelligenz und Kraft, deren Natur zwar jenseits unserer Fähigkeiten liegt zu verstehen, die zu erfahren und an der teilzuhaben uns jedoch zu einem gewissen Teil möglich ist.

Diese Teilhabe an der Natur des Universums geht für ihn noch über das einheitliche Bewusstsein hinaus, er nennt es «diamantenes Bewusstsein», das klare Licht absoluter Realität und beschreibt uns als Partizipatoren, Mitschöpfer und Teilnehmer mit dieser kreativen Intelligenz.

Jeden Übergang von einer Stufe zur nächsten ist mit dem Gefühl von Druck und Stress, mit körperlichen, emotionalen oder psychischen Schmerzen verbunden in einem Prozess, der ihn Mal uns Mal ausdehnt und empfänglich macht für das, was jenseits von dem lag, was er bisher erforscht hat. Jeder Schritt in eine neue Ebene und Dimension bedeutet eine Verstärkung der Intensität, wobei er lernen muss, den kognitiven Zusammenhang zu behalten, die neue Qualität nicht nur zu berühren, sie zu fühlen, sondern sich darin zu stabilisieren. Dazu muss er sich Schritt für Schritt von dem lösen, was zur vorherigen Ebene gehört hat, was er als einen andauernden, durchaus nicht nur angenehmen Prozess der Verfeinerung und Reinigung beschreibt.

Nach 20 Jahren Forschung beendet er die Intensität seiner Reise, nicht zuletzt aus Problemen, die sich für ihn auf der körperlichen und energetischen Ebene zeigten. Es folgen 10 Jahre intensivster Integration und Aufarbeitung, unter anderem auch das Aufgeben der Isolation, die er sich als Lehrstuhlinhaber und Professor in einer Zeit auferlegt hat, in der seine Experimente auf flächendeckende Ablehnung gestossen wären.

Mit radikaler Ehrlichkeit berichtet er von seinen Experimenten, die er in vollkommener Isolation durchgeführt hat, abgeschnitten von einem Feld Gleichgesinnter, in denen er einem Schicksalsweg folgt, der ihn eine Liebesgeschichte mit dem Universum hat finden lassen. Auch berichtet er in eindrücklicher Dichte von seinem Liebeskummer, den er durch das Ende seiner hochdosierten inneren Reisen lange Jahre empfindet, bevor er sich wieder vollständig verdichtet und mit seiner irdischen Existenz einverstanden erklären kann. Er lernt das Ende der intimen Liebesgeschichte mit der Intelligenz des Universums, so wie er es ohne Hochdosis-Erfahrungen lebt, als vorübergehenden Zustand zu akzeptieren.

Das Vorwort zu diesem Buch schreibt Erwin Laszlo, ein ungarischer Wissenschaftsphilosoph, Systemtheoretiker und klassischer Pianist. Er entwickelt seine Akasha-Feld-Theorie, in der er ein kosmisches Informationsfeld postuliert, dass alle Informationen des Universums speichert und eine Verbindung zwischen Quantenphysik und Bewusstsein herstellt. Er überträgt systemtheoretische Ansätze auf die Philosophie, um eine ganzheitliche Weltsicht zu begründen, in der Evolution kein zufälliger, sondern informierender Prozess ist.

Die deutsche Übersetzung wird im Nachtschattenverlag Ende April 2026 erscheinen!